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Der Elisabeth Park in Ungarn

Die Kaiserin von Österreich und gleichzeitig Königin von Ungarn, Elisabeth, war sehr mit den Land und den Menschen in Ungarn verbunden. Ihre Lieblingsresidenz war das Schloss Gödöllö, in dem sie sehr viel Zeit verbrachte. Besonders in den Sommermonaten war sie mit ihrem Mann, Kaiser Franz Josef I von Österreich und Ungarn sowie mit ihren Kindern hier anzutreffen. Da die Kaiserin sehr beliebt war, wird bis heute der Kult um ihre Person aufrecht erhalten.

Nach dem Tod der Kaiserin von Österreich im Jahre 1898 errichtete man einen Wald zu ihren Ehren, der aus mehr als drei Millionen Bäumen bestand. Der Elisabeth Park entstand als einer der ersten Parks in Ungarn im November 1898 in Gödöllö. Das Wäldchen kann man heute direkt vom Schlosspark aus erreichen und ist bis heute mit vielen botanischen Raritäten bestückt. Im Jahre 1901 wurde der Park in Anwesenheit von Franz Joseph I eingeweiht.

Im Park gibt es eine Allee, die aus Linden besteht, und an deren Ende sich eine Statue der Königin Elisabeth befindet, die vom Bildhauer Jozsef Rona gefertigt wurde. Hinter der Statue erheben sich Felsen, die nach den Plänen des Bildhauers Zala im Gedenken an die Königin errichtet wurden. Zu beiden Seiten des Felsen entsprang damals ein Wasserfall und an der Spitze des Gesamtkunstwerkes war eine königliche Krone aus weißem Kalkstein zu sehen. Durch dieses Kunstwerk wird die Verbundenheit der Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn ganz deutlich. Ebenso wie durch das Schloss überhaupt, in dem sich u.a. ein Museum zu Ehren der Königin befindet.

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Max Neugebauer
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