Freizeit & Hobby

Cocktails selber machen

Cocktails und Longdrinks erfreuen sich derzeit immer größerer Beliebtheit. Zum einen eröffnen immer mehr reine Cocktailbars mit einem südländischen oder karibischen Flair und einer entsprechenden Einrichtung, zum anderen findet man Cocktails aber auch an Stellen, an denen man dies eigentlich nicht vermutet hätte. Kaum eine Gaststätte oder Kneipe, die heute nicht zumindest einige bekannte Cocktails und Longdrinks auf der Karte hat und auch im Supermarkt erblickt das interessierte Auge immer mehr Zutaten und Zubehör, welche für die Zubereitung von Cocktails nötig sind. Musste man vor einiger Zeit etwas speziellere Zutaten noch suchen oder sogar im Internet bestellen, so findet man heute ohne Probleme selbst Dinge wie Cranberrysaft, Grenadine und Cachaca in jedem etwas größeren Supermarkt.

Ein leidiges Thema für all jene, die beim Treffen mit Freunden am Samstagabend auch gerne mal einen Cocktail trinken, ist jedoch der Preis der für diese oftmals verlangt wird. Bekommt man einen guten Sex on the Beach für nicht mehr als sechs Euro, so kann man sich schon glücklich schätzen. Preise von acht Euro und mehr, teils sogar zweistellig, sind keine Seltenheit mehr. Wird der Cocktail gut zubereitet, ansprechend garniert und hat auch zumindest eine gewisse Größe, so sind diese Preise vielleicht noch angebracht, in den meisten Fällen jedoch stimmt hier das Preis-Leistungs-Verhältnis ganz einfach nicht.

Warum also das Treffen mit Freunden nicht einmal in die eigenen vier Wände verlegen? Das Inkrafttreten des Rauchverbots für Gaststätten hat sicher ohnehin nicht wenige nach Alternativen suchen lassen. Eine Cocktailparty, auch im kleinen Kreise, verursacht natürlich mehr Aufwand und Kosten als die Kisten Bier und Cola, mit denen die Freunde auch zufrieden zu stellen wären, doch beides lässt sich durchaus auch auf ein erträgliches Maß reduzieren. So sollte die Wahl der zu mixenden Cocktails nicht ausschließlich nach dem eigenen Geschmack getroffen, sondern auch die hierfür benötigten Zutaten sollten im Auge behalten werden. Entscheidet man sich für Cocktails und Longdrinks, welche zum Teil die gleichen Zutaten verlangen, kann man die Gesamtzahl dieser bereits reduzieren. Am Besten man studiert zunächst einige Cocktail Rezepte und entscheidet sich dann für einige wenige Favoriten. Nun erstellt man anhand dessen einen Einkaufszettel mit den benötigten Zutaten. Zu den Basics unter den Spirituosen gehören auf jeden Fall Wodka, Rum und Tequila, mit denen man bereits eine große Anzahl der gängigen Cocktails abdeckt. Doch es gibt auch speziellere Dinge wie den Pfirsichlikör, welcher zum Beispiel für den Sex on the Beach benötigt wird. Wer jedoch nicht gerade ein Experte ist, würde das Fehlen dieses Likörs wahrscheinlich gar nicht merken, solange zumindest echter Cranberrysaft verwendet wird, auf diesen sollte man nicht verzichten. Ein anderes Beispiel ist der Grenadine, ein roter Fruchtsirup, der für Cocktails wie den Tequila Sunrise verwendet wird. Dieser ist jedoch nicht nur für den Geschmack, sondern vor allem für die typische Färbung dieses Cocktails verantwortlich.

Es gehört also schon eine gewisse Grundausstattung dazu, will man zumindest einige der bekannten Cocktails mixen und anbieten können. Jedoch werden die meisten der benötigten Spirituosen, Liköre und Fruchtsäfte nicht an einem Abend aufgebraucht werden und gerade die Fruchtsäfte können am nächsten Morgen wieder sehr gefragt sein.

Infos zum Autor "netnut":
Alexander Bertram
E-Mail: artikel(at)netnut.de
Web: http://

Die 5 neusten Artikel Die 5 beliebtesten Artikel