Finanzen & Versicherung

Aktuelle Besonderheiten bei der Immobilienfinanzierung

Wer plant, eine Eigentumswohnung oder ein Haus auf Kredit zu erwerben, für den stehen die Vorzeichen derzeit mehr als günstig. Die Hypotheken- und Kreditkrise in den USA sowie die anhaltend hohe Inflation begrenzen derzeit das Potenzial von Zinsanhebungen durch die Europäische Zentralbank. Das Ergebnis, zu welchem natürlich auch noch andere Faktoren beitragen, ist eine extrem flache Zinskurve. Eine flache Zinskurve bedeutet, die Zinsen für Darlehen mit langer Zinsbindung sind kaum teurer als die Zinsen für einen Immobilienkredit mit kurzer Zinsbindung, wie man auch anhand eines kurzen Vergleiches etwa auf der folgenden Seite erkennen kann: Immobilienkredite im Vergleich.

Auch bezüglich Sondertilgung und Anschlussfinanzierung gilt derzeit, dass beides mit nur marginalen Zinsaufschlägen zu haben ist. Bei der Sondertilgung gehen immer mehr Banken sogar dazu über, eine außerplanmäßige Tilgung von bis zu zehn Prozent der Darlehenssumme pro Jahr ohne oder nur mit einem Zinsaufschlag von 0,10 bis 0,20 Prozentpunkten anzubieten. Ebenso günstig sieht es bei den zur Anschlussfinanzierung genutzten Forwarddarlehen aus. Hier sind Kredite mit Vorlaufzeiten von ein bis drei Jahren ebenfalls mit nur marginalen Zinsaufschlägen im Bereich von 0,10 bis 0,25 Prozent erhältlich.

Wer also weiß, dass die Zinsfestschreibung seiner laufenden Finanzierung innerhalb dieses Zeitraumes auslaufen wird, sollte die Gelegenheit nutzen und sich schon jetzt das niedrige Zinsniveau für den Anschlusskredit sichern. Wer hier zu lange wartet und zusieht, wenn die Zinsen erst einmal anfangen zu steigen, der verschenkt schnell bares Geld, was sich bei den Summen, um die es bei der Finanzierung einer Immobilie geht, durchaus spürbar bemerkbar macht.

Infos zum Autor "Daniel Franke":
Daniel Franke
E-Mail: info(at)franke-media.net
Web: http://www.kostenloser-versicherungsvergleich.com

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