Allgemein

Welche Form der Fütterung bei Hunden und Katzen ist am besten?

Katzenfutter ist eine Tiernahrung ,die speziell an die Bedürfnisse einer Hauskatze angepasst ist. Von Natur aus sind Katzen reine Fleischfresser. Daher muss ein Großteil ihrer Nahrung tierischer Herkunft sein. Nichtsdestotrotz sind kleine Anteile pflanzlicher Nahrung notwendig. In ihrer natürlichen Umgebung begeben sich Katzen 10 bis 20 mal am Tag aus Nahrungssuche und fangen kleine Tiere. Dabei nehmen sie etwa 300 kcal zu sich. Das Katzenfutter besteht, bezogen auf die Trockenmasse, zu etwa 40% aus Fett und zu 30% aus Proteinen. Auch wenn die Katze von Natur aus keine Kohlenhydrate benötigt, werden dem Tierfutter etwa 30% zugesetzt.

Hundefutter ist eine Tiernahrung ,die speziell für die Bedürfnisse eines Hundes ausgerichtet ist. Auch hier unterscheidet man zwischen Trocken- und Nassfutter. Die meisten Hundefutter haben etwa 26% an Protein, 36% Kohlenhydrate und 38 % Fett.

Im Handel wird das Tierfutter als Trockenfutter und als Nassfutter angeboten. Wie der Name schon sagt, unterscheiden die bei Typen sich vor allem im Wassergehalt. Wird Katzen trockenes Tierfutter gegeben (das unter 10% Wasser beinhaltet) muss unbedingt zusätzlich Wasser angeboten werden. Die Wasserstellen sollten an mehreren Stellen verteilt sein.
Nassfutter in Dosen ist eine gute Alternative zur Rohfütterung. Nur die Fütterung von Nassfutter mit hochwertigen Inhaltsstoffen stellt eine ausgewogene Ernährung für die Tiere dar.

Ein weitere Möglichkeit der Ernährung ist BARF (Bones And Raw Food, eingedeutscht: Biologisch Artgerechtes Rohes Futter]. Anhänger dieser Methode wollen sich an der Ernährung der wild lebenden Tiere orientieren und füttern dementsprechend rohes Fleisch, rohe Knochen und rohes Gemüse. Welches Hundefutter oder Katzenfutter die Tiere am liebsten mögen, muss jeder Tierhalter selbst ausprobieren.

Infos zum Autor "Elke Lohre":
Elke Lohre
E-Mail: elke.lohre(at)onmeco.de
Web: http://www.onmeco.de

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